Aktuelles

HVVG: Ein empfindlicher Rückschritt für die Geburtshilfe

Statement von Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV): „Der heute im Kabinett beschlossene Entwurf für das Krankenhausversorgung-Verbesserungsgesetz (KHVVG) ist für die klinische Geburtshilfe nicht nur enttäuschend, sondern auch schädlich. Weder wird, wie von Minister Lauterbach versprochen, die Behandlungsqualität verbessert, noch wird der Erhalt eines lückenlosen Netzes von Krankenhäusern mit Geburtshilfe in ganz Deutschland erreicht. Das Gegenteil ist der Fall. Die alten, bekannten Fehler in der Finanzierung und Qualität der Geburtshilfe werden einfach fortgeführt. Die Fehlversorgung von Schwangeren und Gebärenden wird verschärft.

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18. Deutscher Hebammenkongress 2025 in Münster – Call for Abstracts

Der Deutsche Hebammenkongress findet vom 5. bis 7. Mai 2025 in Münster statt. Mit diesem Call for Practice lädt der Deutsche Hebammenverband (DHV) Hebammen aus der Praxis, Hebammenwissenschaftler*innen
und Akteur*innen der Themen rund um die Geburtshilfe dazu ein, den Deutschen Hebammenkongress 2025 durch ihre Beiträge zur Praxis im Hebammenberuf mitzugestalten.

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Positionspapier 2024: Gemeinsam für Menschenwürde, Respekt und Toleranz

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) und seine sechzehn Landesverbände haben in ihrem Positionspapier mit einstimmigen Beschlüssen festgeschrieben: Wir treten aktiv für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft ein. Diskriminierung,
Rassismus und Antisemitismus haben hier keinen Platz.

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Deutschlands größte Geburtsklinik macht es vor: Hebammenkreißsaal des Bürgerhospitals Frankfurt erhält Qualitätszertifikat HKS+

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) und die Funk Health Care Consulting GmbH konnten heute offiziell das Zertifikat „HKS+ – Risikoauditierter Hebammenkreißsaal“ dem Bürgerhospital in Frankfurt verleihen. Nach erfolgreicher Risikoauditierung untermauert das Bürgerhospital mit dem Qualitätssiegel HKS+ seinen Anspruch, größtmögliche Sicherheit und Qualität für Mutter und Kind zu gewährleisten.

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10 Jahre Praxiseinsatz für Hebammenstudium

Als zweite Hochschule deutschlandweit führte die Hochschule Fulda 2012 das duale Studium der Hebammenkunde als Modellstudiengang ein und kooperierte bereits 2013 mit dem Hochwaldkrankenhaus für die dortigen Praxiseinsätze der Studierenden. Carolin Junghahn ist eine ehemalige Studentin aus der Modellphasenzeit und die erste des „Hochwald-Jahrgangs“ von 2013.

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Erster Studienjahrgang „Hebammenkunde“ am Klinikum erfolgreich abgeschlossen

Neun Pionierinnen schließen in diesen Tagen ihr Bachelorstudium „Hebammenkunde“ am Klinikum Kassel und der Hochschule Fulda ab. Sie gehören deutschlandweit zu den ersten Hebammen, die nach der neuen, seit 2020 geltenden Studien- und Prüfungsverordnung ausgebildet wurden.

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Internationaler Frauentag: Unversehrt­heit Schwangerer muss oberste Priorität haben

Nahezu 700.000 Frauen bringen jährlich in Deutschland ein Kind auf die Welt, 98 % von ihnen in einem Krankenhaus. Dass die allermeisten von ihnen gesund sind, spielt in unserem Gesundheitssystem, das primär auf die Versorgung kranker Menschen ausgerichtet ist, kaum eine Rolle. Routinen und Qualitätskriterien begreifen gesunde Schwangere als kranke Menschen, mit gravierenden Folgen. Angesichts dieses anhaltenden Missstands fordert der Deutsche Hebammenverband (DHV) einen Paradigmenwechsel: Der Frauengesundheit und Unversehrtheit ihres Körpers muss dringend ein größerer Stellenwert in der Geburtshilfe beigemessen werden.

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Übergangsvereinbarung: Leistungsvergütung freiberuflicher Hebammen steigt ab 1. April um 5 Prozent

Die Vertragspartner GKV-Spitzenverband, Deutscher Hebammenverband und Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands haben sich darauf verständigt, die Vergütungen für Leistungen der Hebammenhilfe ab dem 01.04.2024 bis zum Inkrafttreten eines neuen Hebammenhilfevertrages um fünf Prozent zu erhöhen.

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Erste Konferenz “HEBAPÄD 2024” zur pädagogischen Arbeit im Hebammenstudium

Die erste pädagogische Hebammenkonferenz (HebaPäd) wurde in Kooperation von DHV und DGHWi in der Evangelischen Hochschule in Berlin ausgerichtet. Ihr Ziel ist die Förderung des Austauschs, der Vernetzung, Interaktion, Zusammenarbeit und der Forschung. Sie war ein voller Erfolg!

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Frauen und Mütter erneut im BMG-Eckpunktepapier vergessen

Statement von Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV): Das aktuell vom Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorgestellte Eckpunktepapier zur Reform der Notfallversorgung bringt die traurige Wahrheit nochmal ganz deutlich ans Licht: Die Versorgungssicherheit von Müttern und Schwangeren spielt in unserem Land überhaupt keine Rolle.”

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