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Martina Klenk im Interview mit der Gießener Allgemeine

Das Gutachten zur Situation der Hebammenhilfe in Hessen ist besorgniserregend. Die Gießener Allgemeine hat es zum Anlass genommen, um bei Martina Klenk, erste Vorsitzende des Landesverbandes, die Lage in Gießen zu erfragen.

Es geht darüber hinaus um wesentliche Themen des Berufsstandes: Vergütung, Akademisierung und alternative Konzepte wie Implementierung von Hebammenkreißsälen.

Gießener Allgemeine vom 07.10.2020

Aktueller Tarifstreit im Gesundheitssektor

4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 150 Euro und für die Azubis 100 Euro mehr fordert Verdi bundesweit. Nach bisher zwei Verhandlungsrunden gab es noch kein Angebot der Länder und Kommunen für die Beschäftigten. Deshalb wurde in den vergangenen zwei Tagen im Gesundheitssektor gestreikt. Mehr als 50 Kliniken waren im Streik für einen gemeinsamen Tarif für alle. Auch die nicht-ärztlichen Beschäftigten des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, kurz UKGM, waren unter Sicherstellung der Krankenversorgung mit dabei. Wer die Versorgung von Menschen verantwortet, ist erpressbar und leider nur bedingt streikfähig. Das bekamen die Beschäftigten am UKGM zu spüren, denn das Routine-OP-Programm wurde trotz des angekündigten Warnstreiks durchgeführt und verhinderte so deren Teilnahme an der Kundgebung. Interprofessionelle Solidarität sieht anders aus.

Aber es zeigt auch umso deutlicher, dass die nicht-ärztlichen Beschäftigten im Krankenhaus unverzichtbar sind. Ob angestellte Hebammen bei dem Warnstreik aktiv beteiligt waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir stecken ja im gleichen Dilemma: Welche lässt schon eine Kollegin alleine im Kreißsaal schuften und geht stattdessen zur Kundgebung? Das machen wir dann in der Freizeit und das tut keinem Arbeitgeber weh. Aber die offenen Planstellen in den Kreißsälen sprechen ja ihre eigene Sprache.

Gründe für offene Hebammenstellen sind bekannt

Das Gutachten zur Situation der Hebammenhilfe in Hessen stellt fest, dass derzeit 53 Prozent der hessischen Kliniken offene Stellen für festangestellte Hebammen haben. Im Mittel fehlen zwei Vollzeitstellen. Als Gründe für die schwierige Besetzung gaben die Einrichtungen die schlechte Vergütung, sowie die mangelnde Attraktivität der Arbeitsbedingungen an. Wenn die Kliniken schon selbst diese Diagnose abgeben, dann wäre eine Lösung schon mal in einer besseren Vergütung zu suchen. Verteilt doch die Aktiengewinne mal auf die Beschäftigten um. Denn die machen schließlich die Arbeit.

Oberhessische Presse vom 30.09.2020

Jetzt hier lesen: Herbst-Newsletter der ver.di Frauen Hessen

Besonders interessant für Hebammen in Hessen sind die Informationen zu geplanten Warnstreiks im öffentlichen Dienst, da die Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen noch kein Angebot vorgelegt haben, sowie der Hinweis auf den International Safe Abortion Day am 28. September 2020 und die mit ihm einhergehende Forderung, die Paragrafen § 218 und § 219a StGB ersatzlos zu streichen.

Statt Kriminalisierung erfordere es niedrigschwellige Aufklärung über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, besseren Zugang zu Verhütungsmethoden insbesondere über die Finanzierung durch Krankenkassen sowie öffentlich geförderte Angebote einer freiwilligen, neutralen und leicht zugänglichen Schwangerschaftskonfliktberatung.

In Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Marburg werden anlässlich des Safe Abortion Day Aktionen stattfinden. Im Newsletter finden Sie die genauen Angaben dazu.

Lesen Sie hier den Newsletter September 2020

Weltstillwoche beginnt unter dem Motto: Natur lässt sich nicht kopieren

Vom 28. September bis zum 4. Oktober findet in Deutschland die Weltstillwoche 2020 statt. Die Aktionswoche betont in diesem Jahr die einzigartige Bedeutung der Muttermilch für das Kind. So enthält bereits ein Tropfen über 4.000 lebende Zellen, darunter auch Stammzellen und viele Immunstoffe zur Stärkung der Abwehrkräfte und zum Schutz vor Infektionen. Bislang stillen lediglich rund 20 Prozent der Mütter in Deutschland sechs Monate ausschließlich, so wie es die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt.

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) schließt sich dieser Empfehlung an und rät deshalb, Babys in diesem Zeitraum nur zu stillen und dies auch nach Einführung von Beikost bis zum Ende des zweiten Lebensjahres und darüber hinaus fortzusetzen.

Der Deutsche Hebammenverband veröffentlicht im Laufe der Aktionswoche mehrere animierte Kurzclips zur Weiterverbreitung in den sozialen Medien. Die Clips, die auf die Einzigartigkeit der Muttermilch hinweisen, finden Interessierte auf www.hebammenverband.de/aktuell/aktionen/weltstillwoche/2020/

Die Weltstillwoche gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernder Organisationen, darunter auch die UNICEF und die WHO. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Die Initiative setzt sich weltweit für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ein.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes (DHV)

Foto: Tabea Debus

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Der Landesverband der Hessischen Hebammen empfiehlt die „Elisabethen Quelle“ aus dem Hause Hassia Mineralquellen, ein Mineralwasser mit zertifizierter Bio-Qualität und der Auszeichnung „für Babynahrung geeignet“. Sitz von Hassia Mineralquellen ist Bad Vilbel.

Landesverband der Hessischen Hebammen

Der Landesverband der Hessischen Hebammen e.V. ist ein Berufsverband für Hebammen. Er hat die Aufgabe, unter Wahrung der parteipolitischen und konfessionellen Neutralität die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen aller angeschlossenen Hebammen wahrzunehmen und zu fördern.
Zu den Hauptzielen des Verbandes zählen:

  • Stärkung des Berufsprofils der Hebamme,
  • Gewährleistung der Versorgung aller Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen durch Hebammen,
  • Festigung des Berufsbildes der Hebamme und ihrer Akzeptanz in der Gesellschaft,
  • Schaffung einer Situation für frauen- und familienfreundliches Gebären,
  • Gesellschaftliches Engagement für das Wohlbefinden von Frauen und Familien.

Unser Landesverband gehört zum Dachverband Deutscher Hebammenverband (kurz DHV genannt), in dem insgesamt 16 Landesverbände Mitglieder sind. Der DHV wird über Mitgliedsbeiträge finanziert. Die Ursprünge der Verbandsarbeit gehen bis 1885 zurück.

Bis heute hat sich der DHV zu einer starken Organisation entwickelt, der die Interessen der Hebammen nach allen Seiten vertritt. Er bündelt die unterschiedlichen Bedürfnisse und Belange sowohl der angestellten Hebammen als auch der freiberuflich tätigen Hebammen, der Lehrerinnen für Hebammenwesen und der Hebammenschülerinnen.

Es ist ein zentrales Anliegen des Deutschen Hebammenverbandes, den präventiven Charakter der Gesundheitsdienstleistung der Hebamme für Schwangere, Gebärende und Mütter mit Säuglingen möglichst allen Frauen zugänglich zu machen.

Bitte beachten Sie: Wir können leider keine Hebammen vermitteln!

Kontakt

Bitte beachten Sie: Wir können leider keine Hebammen vermitteln!

Martina Klenk
1. Vorsitzende des Landesverbandes der Hessischen Hebammen e. V. (Vorstand)
Fronhofstraße 13
35440 Linden
t.: 06403. 9775399
Mail: 1.Vorsitzende@hebammen-hessen.de

Susanne Otte-Seybold
2. Vorsitzende im Landesverband der Hessischen Hebammen e.V. (Vorstand)
t.: 06101. 6981
Mail: 2.Vorsitzende@hebammen-hessen.de

Denize Krauspenhaar
Schatzmeisterin des Landesverbandes der Hessischen Hebammen e.V. (Vorstand)
Eiserne Hand
65195 Wiesbaden
t.: 06128. 857 385
Mail: schatzmeisterin@hebammen-hessen.de

Barbara Teubner
Schriftführerin der Hessischen Hebammen e.V. (Vorstand)
Mail: schriftfuehrerin@hebammen-hessen.de

Claudia Mathes-Prock
Fortbildungsbeauftragte des Landesverbandes der Hessischen Hebammen e.V.
Sprechzeiten: Mo-Mi-Fr 13.00 – 15.00 Uhr
Browerstr.23
36039 Fulda
t.: 0178.8031 980
Bitte KEINE SMS oder WhatsApp-Anfragen senden.
Mail: fortbildung@hebammen-hessen.de

Ilka Jackelsberger
Beauftragte für Qualitätsmanagement
Landesverband der Hessischen Hebammen e.V.
An der Steinkaut 4
65232 Taunusstein
t.: 06128. 48 639
Mail: qm@hebammen-hessen.de

Kontaktdaten der Kreissprecherinnen:

(Bitte klicken Sie auf den jeweiligen Marker, um die Kontaktdaten anzeigen zu lassen. )

Impressum und Datenschutz

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Fronhofstraße 13
35440 Linden
Telefon: (06403) 9775399

Steuernummer: 26 224 00 156
Finanzamt Kassel – Hofgeismar

Vereinsregister: Registerblatt VR 6085
Amtsgericht Frankfurt am Main

1. Vorsitzende
Martina Klenk
Fronhofstraße 13
35440 Linden
Telefon: (06403) 9775399
E-Mail: 1.Vorsitzende@hebammen-hessen.de

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Wir nutzen das Tool „Zoom“, um Telefonkonferenzen, Online-Meetings, Videokonferenzen und/oder Webinare durchzuführen (nachfolgend: Online-Meetings). Zoom ist ein Service der Zoom Video Communications Inc., die ihren Sitz in den USA hat.

Für die Datenverarbeitung, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchführung von Online-Meetings steht, ist der Landesverband der Hessischen Hebammen e. V. (s.u.) verantwortlich. Sobald Sie die Internetseite von „Zoom“ aufrufen, ist der Anbieter selbst für die Datenverarbeitung verantwortlich. Ein Aufruf der Internetseite ist jedoch nur erforderlich, um sich die Software für die Nutzung von „Zoom“ herunterzuladen.

Sie können „Zoom“ auch nutzen, wenn Sie die jeweilige Meeting-ID und ggf. weitere Zugangsdaten zum Meeting direkt in der „Zoom“-App eingeben. Wenn Sie die „Zoom“-App nicht nutzen wollen oder können, dann sind die Basisfunktionen auch über eine Browser-Version nutzbar, die Sie ebenfalls auf der Website von „Zoom“ finden.

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  • Um an einem „Online-Meeting“ teilzunehmen bzw. den „Meeting-Raum“ zu betreten, müssen Sie zumindest Angaben zu Ihrem Namen machen.

–Umfang der Verarbeitung

  • Wir verwenden „Zoom“, um „Online-Meetings“ durchzuführen. Wenn wir „Online-Meetings“ aufzeichnen wollen, werden wir Ihnen das im Vorwege transparent mitteilen und – soweit erforderlich – um eine Zustimmung bitten. Die Tatsache der Aufzeichnung wird Ihnen zudem in der „Zoom“-App angezeigt.
  • Wenn es für die Zwecke der Protokollierung von Ergebnissen eines Online-Meetings erforderlich ist, werden wir die Chatinhalte protokollieren. Das wird jedoch in der Regel nicht der Fall sein.
  • Im Falle von Webinaren können wir für Zwecke der Aufzeichnung und Nachbereitung von Webinaren auch die gestellten Fragen von Webinar-Teilnehmenden verarbeiten.
  • Wenn Sie bei „Zoom“ als Benutzer registriert sind, dann können Berichte über „Online-Meetings“ (Meeting-Metadaten, Daten zur Telefoneinwahl, Fragen und Antworten in Webinaren, Umfragefunktion in Webinaren) bis zu einem Monat bei „Zoom“ gespeichert werden.
  • Eine automatisierte Entscheidungsfindung i.S.d. Art. 22 DSGVO kommt nicht zum Einsatz.

–Empfänger/Weitergabe von Daten

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  • Weitere Empfänger: Der Anbieter von „Zoom“ erhält notwendigerweise Kenntnis von den o.g. Daten, soweit dies im Rahmen unseres Auftragsverarbeitungsvertrages mit „Zoom“ vorgesehen ist.

–Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union

  • „Zoom“ ist ein Dienst, der von einem Anbieter aus den USA erbracht wird. Eine Verarbeitung der personenbezogenen Daten findet damit auch in einem Drittland statt.
  • Ein angemessenes Datenschutzniveau ist zum einen durch die „Privacy Shield“-Zertifizierung der Zoom Video Communications, Inc., zum anderen aber auch durch den Abschluss der sog. EU-Standardvertragsklauseln garantiert.

Hier finden Sie die Datenschutzbestimmungen von „Zoom“

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