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Hebammen brauchen starke Interessenvertretungen in Berufsverbänden und Gewerkschaften

Gemeinsam stark sein und Rechte durchsetzen können: Martina Klenk, 1. Vorsitzende des Landesverbandes fasst die Vorteile des gewerkschaftlichen Einsatzes zusammen:

„Seit 2018 bin ich ehrenamtlich im Bezirksfrauenrat und im Landesvorstand des Fachbereichs 03 bei ver.di tätig. Nicht nur der 5. Mai ist für die Gewerkschafter*innen Anlass, sich mit der Arbeit der Hebammen zu befassen.

Leider sind nur wenige Kolleginnen gewerkschaftlich organisiert. Wir brauchen aber eine starke Gemeinschaft, um die finanzielle Aufwertung der Berufe im Gesundheitswesen und explizit auch die der angestellten Hebammen durchzusetzen. Auch familienfreundliche Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten werden uns nicht von Arbeitgebern geschenkt, wie wir täglich zu spüren bekommen.

Gerade heute, wo selbst Gesundheit zur Ware geworden ist und Krankenhäuser börsennotierte Unternehmen sind, brauchen wir starke Interessensvertretungen wie Gewerkschaften und Berufsverbände. Denn allein sind wir machtlos.“

Lesen Sie hier den Beitrag der „ver.di-Kollegin“ zum Internationalen Hebammentag

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