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Schöne Aussichten: Hebammenkongress im Mai 2021

1. Dezember 2020

Bild: Deutscher Hebammenverband (DHV)

Ein guter Ausblick auf das neue Jahr: Der Deutsche Hebammen-Kongress findet vom 10. bis 12. Mai 2021 statt – ausschließlich online.

Thematischer Schwerpunkt ist das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“

Einen ersten Eindruck erhalten Sie hier

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Merken Sie sich den Termin jetzt schon vor!

Bundesdelegiertentagung nimmt Ziele 2021 in den Blick

27. November 2020

Bild: Olya Kobruseva von Pexels

Rund 200 Teilnehmerinnen haben sich vom 24. bis 26.11. zu einer digitalen Bundesdelegiertentagung zusammengefunden. Auch im nächsten Jahr wird die Corona-Pandemie eine Herausforderung bleiben. Doch das Bundestagswahljahr soll auch dafür genutzt werden, gesellschaftliche Bündnisse für die Zukunft der Geburtshilfe ins Leben zu rufen.

Nachdem der Verband diese Woche bereits anlässlich des Roses Revolution Day offenen Umgang mit dem Thema Gewalt in der Geburtshilfe und einen gesellschaftlichen sowie politischen Diskurs dazu gefordert hat, positioniert er sich nun auch deutlich gegen den zunehmenden Rechtspopulismus und tritt für Diversität und Offenheit ein.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes (DHV)

Roses Revolution Day: Gewaltfreie Geburt als Auftrag

24. November 2020

Bild: Johnny Mckane auf Pexels

In seiner Pressemitteilung zum Roses Revolution Day am 25.11.2020 fordert der Deutsche Hebammenverband (DHV) strukturelle Veränderungen, um Gewalt in der Geburtshilfe zu verhindern.

Bereits seit Jahren machen die Hebammenverbände auf strukturelle Fehlentwicklungen in der Geburtshilfe aufmerksam und fordert einen offenen Diskurs. Unter anderem führen starre Hierarchien im Kreißsaal sowie ein berufsübergreifender Personalmangel zu permanenter Überforderung und Stresssituationen.

Doch Geburtshilfe muss gewaltfrei, interventionsarm, sensibel und frauenzentriert sein.

„Was immer eine Frau als übergriffig oder gewaltvoll empfindet, muss ernst genommen und vermieden werden“, sagt Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. „Alle Beteiligten haben die Pflicht, jede Frau bei der Geburt ihres Kindes bestmöglich zu begleiten.“

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) vom 24.11.2020

digitale Leistungserbringung bis Ende März 2021 verlängert

3. November 2020

Bild: DarkmoonArt_de auf Pixabay

Steigende Infektionszahlen rücken die Nutzung digitaler Medien zur Leistungserbringung wieder in den Fokus. Die neue Laufzeit der Sondervereinbarung ist deshalb mindestens bis zum 31. März 2021 festgesetzt und sorgt so für Planungssicherheit.

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) setzt sich in weiteren Verhandlungen für die Fortführung digitaler Leistungserbringungen über den gesamten Zeitraum der Pandemie ein.

Lesen Sie hier mehr

2021: Das neue Fortbildungsprogramm ist jetzt online

26. Oktober 2020

Bild: StartupStockPhotos auf Pixabay

Es gibt Fortbildungen in den verschiedensten Bereichen der Hebammentätigkeit. Neben eintägigen Fortbildungen gibt es eine Kompaktausbildung von Sabine Friese-Berg in Fulda.

Die DHV-Fortbildung „Hebammen an Grundschulen“ findet in Hanau statt.

In den nächsten Wochen werden wir noch weitere Fortbildungen online stellen.

Die aktuelle Situation mit Covid 19 hat die Planung erheblich beeinträchtigt, einige Referenten haben Fortbildungen verschieben müssen, Veranstaltungsorte haben abgesagt.

Bitte schauen Sie regelmäßig nach neuen Fortbildungen.

Bei Fragen können Sie gerne eine E-Mail an die Fortbildungsbeauftragte Claudia Mathes-Prock senden.

Martina Klenk im Interview mit der Gießener Allgemeine

8. Oktober 2020

Bild: meineresterampe auf Pixabay

Das Gutachten zur Situation der Hebammenhilfe in Hessen ist besorgniserregend. Die Gießener Allgemeine hat es zum Anlass genommen, um bei Martina Klenk, erste Vorsitzende des Landesverbandes, die Lage in Gießen zu erfragen.

Es geht darüber hinaus um wesentliche Themen des Berufsstandes: Vergütung, Akademisierung und alternative Konzepte wie Implementierung von Hebammenkreißsälen.

Gießener Allgemeine vom 07.10.2020

Aktueller Tarifstreit im Gesundheitssektor

1. Oktober 2020

Bild: terimakasih0 auf Pixabay

4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 150 Euro und für die Azubis 100 Euro mehr fordert Verdi bundesweit. Nach bisher zwei Verhandlungsrunden gab es noch kein Angebot der Länder und Kommunen für die Beschäftigten. Deshalb wurde in den vergangenen zwei Tagen im Gesundheitssektor gestreikt. Mehr als 50 Kliniken waren im Streik für einen gemeinsamen Tarif für alle. Auch die nicht-ärztlichen Beschäftigten des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, kurz UKGM, waren unter Sicherstellung der Krankenversorgung mit dabei. Wer die Versorgung von Menschen verantwortet, ist erpressbar und leider nur bedingt streikfähig. Das bekamen die Beschäftigten am UKGM zu spüren, denn das Routine-OP-Programm wurde trotz des angekündigten Warnstreiks durchgeführt und verhinderte so deren Teilnahme an der Kundgebung. Interprofessionelle Solidarität sieht anders aus.

Aber es zeigt auch umso deutlicher, dass die nicht-ärztlichen Beschäftigten im Krankenhaus unverzichtbar sind. Ob angestellte Hebammen bei dem Warnstreik aktiv beteiligt waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir stecken ja im gleichen Dilemma: Welche lässt schon eine Kollegin alleine im Kreißsaal schuften und geht stattdessen zur Kundgebung? Das machen wir dann in der Freizeit und das tut keinem Arbeitgeber weh. Aber die offenen Planstellen in den Kreißsälen sprechen ja ihre eigene Sprache.

Gründe für offene Hebammenstellen sind bekannt

Das Gutachten zur Situation der Hebammenhilfe in Hessen stellt fest, dass derzeit 53 Prozent der hessischen Kliniken offene Stellen für festangestellte Hebammen haben. Im Mittel fehlen zwei Vollzeitstellen. Als Gründe für die schwierige Besetzung gaben die Einrichtungen die schlechte Vergütung, sowie die mangelnde Attraktivität der Arbeitsbedingungen an. Wenn die Kliniken schon selbst diese Diagnose abgeben, dann wäre eine Lösung schon mal in einer besseren Vergütung zu suchen. Verteilt doch die Aktiengewinne mal auf die Beschäftigten um. Denn die machen schließlich die Arbeit.

Oberhessische Presse vom 30.09.2020

Jetzt hier lesen: Herbst-Newsletter der ver.di Frauen Hessen

25. September 2020

Besonders interessant für Hebammen in Hessen sind die Informationen zu geplanten Warnstreiks im öffentlichen Dienst, da die Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen noch kein Angebot vorgelegt haben, sowie der Hinweis auf den International Safe Abortion Day am 28. September 2020 und die mit ihm einhergehende Forderung, die Paragrafen § 218 und § 219a StGB ersatzlos zu streichen.

Statt Kriminalisierung erfordere es niedrigschwellige Aufklärung über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, besseren Zugang zu Verhütungsmethoden insbesondere über die Finanzierung durch Krankenkassen sowie öffentlich geförderte Angebote einer freiwilligen, neutralen und leicht zugänglichen Schwangerschaftskonfliktberatung.

In Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Marburg werden anlässlich des Safe Abortion Day Aktionen stattfinden. Im Newsletter finden Sie die genauen Angaben dazu.

Lesen Sie hier den Newsletter September 2020

Weltstillwoche beginnt unter dem Motto: Natur lässt sich nicht kopieren

25. September 2020

Vom 28. September bis zum 4. Oktober findet in Deutschland die Weltstillwoche 2020 statt. Die Aktionswoche betont in diesem Jahr die einzigartige Bedeutung der Muttermilch für das Kind. So enthält bereits ein Tropfen über 4.000 lebende Zellen, darunter auch Stammzellen und viele Immunstoffe zur Stärkung der Abwehrkräfte und zum Schutz vor Infektionen. Bislang stillen lediglich rund 20 Prozent der Mütter in Deutschland sechs Monate ausschließlich, so wie es die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt.

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) schließt sich dieser Empfehlung an und rät deshalb, Babys in diesem Zeitraum nur zu stillen und dies auch nach Einführung von Beikost bis zum Ende des zweiten Lebensjahres und darüber hinaus fortzusetzen.

Der Deutsche Hebammenverband veröffentlicht im Laufe der Aktionswoche mehrere animierte Kurzclips zur Weiterverbreitung in den sozialen Medien. Die Clips, die auf die Einzigartigkeit der Muttermilch hinweisen, finden Interessierte auf www.hebammenverband.de/aktuell/aktionen/weltstillwoche/2020/

Die Weltstillwoche gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernder Organisationen, darunter auch die UNICEF und die WHO. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Die Initiative setzt sich weltweit für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ein.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes (DHV)

Foto: Tabea Debus

Hauptausschuss-Sitzung: digital statt analog und trotzdem intensiv

23. September 2020

Martina Klenk, 1. Vorsitzende: „Zweimal im Jahr trifft sich das Präsidium des DHV mit den Vorsitzenden der Länder und den Beauftragten im DHV zum Austausch auf der Hauptausschusssitzung. Drei Tage lang haben wir in der letzten Woche per Zoom-Konferenz viele Themen miteinander diskutiert. Eigentlich war die Sitzung in Berlin geplant, aber aufgrund der Corona-Pandemie hatte das Präsidium sich zur virtuellen Tagung entschlossen.

Das Format hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, nicht reisen zu müssen und im eigenen, statt im Hotelbett schlafen zu dürfen. Der Nachteil besteht im Fehlen informeller Kontakte und dem direkten zwischenmenschlichen Austausch. Als Landbewohnerin stört die wacklige Internetverbindung, die häufig dazu zwingt, die Kamera auszuschalten, damit eine überhaupt etwas mitbekommt.

Alles in allem war es trotzdem eine gute Alternative zur analogen Sitzung. Wir haben uns intensiv mit internen strukturellen, wie mit berufspolitischen Themen befasst. Die Satzung wird als nicht mehr zeitgemäß empfunden und soll überarbeitet werden. Auch unsere Verbandszeitschrift, das Hebammenforum, sieht einem Relaunch entgegen.

Breiten Raum nahm auch die Diskussion zur Umsetzung der hochschulischen Hebammenausbildung ein. Der Fakt, dass Bildung Ländersache ist, macht ein gemeinsames strategisches Vorgehen nicht einfacher, aber wir unterstützen uns in diesem Vorhaben gegenseitig. Es ist der Wunsch des DHV, dass der Hebammenkreißsaal in den Kliniken größere Verbreitung findet. Wir wollen hier in Hessen das Konzept sehr gerne fördern und sind dazu im Gespräch mit dem Sozialministerium.

Weitere Themen waren die internationale Hebammenarbeit, der Kongress 2021, der wegen Corona als virtuelle Veranstaltung geplant wird und vertrauliche Informationen zu den Vertragsverhandlungen.

Alles in allem war es ein guter Hauptausschuss, der bewiesen hat, dass wir selbst in Seuchenzeiten gut arbeiten können. Gefehlt hat das abendliche gemütliche Beisammensein bei Tee und Gebäck oder Rotwein und Käse und die Diskussionen außerhalb des offiziellen Rahmens.“

WHO verlängert Jahr der Pflegenden und Hebammen bis 2021

22. September 2020

Es ist als sehr positives Signal zu bewerten, dass die WHO das Jahr der Pflegenden und Hebammen in 2021 verlängern wird. Die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiges Gesundheitswesen und wie wertvoll die Arbeit der Beschäftigten dort für das Allgemeinwohl ist. Es wurde ja auch schon ausgiebig applaudiert. Leider ist darüber hinaus nicht viel passiert.

Nach längeren, bemühten Debatten stellt der Bund nun den Krankenhäusern ein paar Millionen zur Verfügung, die diese nach eigenem Ermessen an die verdienstvollen Pflegekräfte verteilen dürfen. Tausend Euro sollen bei den einzelnen Mitarbeitenden wohl ankommen. Das kann man als nette Geste gelten lassen, löst aber die Probleme Pflegenotstand und Hebammenmangel nicht. Statt grundsätzlich höhere Gehälter für die Berufe zu zahlen, die für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind, wirbt man lieber Pflegekräfte aus Übersee oder Osteuropa an, die mit den niedrigen Gehältern hier, sich in der Heimat eine gute Existenz aufbauen können. Diese Menschen zahlen dafür einen hohen Preis. Sind sie doch monatelang getrennt von ihrer Familie und ihrem zuhause. Zudem fehlen sie als Fachkräfte in ihren Herkunftsländern.

Der Krankenhauskonzern Asklepios, bekannt für seine schlechte Vergütung der Pflegenden und Hebammen, unterhält gar eine eigene Abteilung Auslandsakquise Pflege. Im Uniklinikum Gießen begannen unlängst 22 Pflegende von den Philippinen ihre Arbeit. Sprachniveau B 2. Die Bewerberinnen und Bewerber wurden auf den Philippinen durch Social-Media-Kanäle und ortsansässige „Rekrutierer“ auf die Arbeitsangebote aus Deutschland aufmerksam gemacht.

Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland sollen herzlich willkommen sein! Aber es geht nicht, dass deren Einsatz verhindern soll, dass sich endlich etwas an den miserablen Arbeitsbedingungen sowohl im Pflege- wie im Hebammenwesen in Deutschland ändert. Das ist sicher auch nicht im Interesse unserer ausländischen Kolleginnen und Kollegen.

Nutzen wir das Jahr der Pflegenden und Hebammen, um weltweit gute Rahmenbedingungen zur Berufsausübung im Gesundheitswesen zu fordern, damit Menschen geholfen werden kann.

Bibliomed.Pflege vom 17.09.2020

Einblick in die Klausurtagung des Vorstands in der Rhön

10. September 2020

Zum Monatswechsel traf sich der Vorstand des Landesverbandes der Hessischen Hebammen e.V. in der Rhön in einem ruhig gelegenen Hotel inmitten von Wald und Wiesen zur zweitägigen Klausurtagung. Es war gut, sich, auch mit den üblichen Corona-Beschränkungen, mal wieder real zu begegnen.

Die Corona-Pandemie ist handlungsbestimmend, liegt wie ein Grauschleier über allem und macht Planung sehr schwer. Trotzdem sind unsere Fortbildungsangebote für 2021 vorbereitet und es gab sogar eine Vorausschau für 2022. In Zukunft wollen wir auch verstärkt länderübergreifende Veranstaltungen durchführen, um Synergieeffekte zu nutzen. Geplant sind gemeinsame Fortbildungen mit Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 

Wir wissen um die teils katastrophalen Zustände in den Kreißsälen und haben um Lösungen, insbesondere für die angestellten Kolleginnen, gerungen. Damit die Hebammen wieder mit Lust und Leidenschaft ihrem Kerngeschäft, der Geburtshilfe nachgehen, braucht es weitreichende Verbesserungen der Rahmenbedingungen. Dazu gehört, neben einer deutlich besseren Vergütung, auch eine andere Kultur in der klinischen Geburtshilfe. Doch um tatsächlich innovative Projekte umzusetzen, müssen die Klinikbetreiber Geld für Projektarbeit investieren: für zusätzliches Personal, Projektplanung und Projektleitung. Nur so kann es gelingen, das Angebot eines hebammengeleiteten Kreißsaales an möglichst vielen Kliniken zu implementieren.

Ein Forschungsprojekt an der Uniklinik Bonn konnte nachweisen, dass im hebammengeleiteten Kreißsaal (HGK) weniger Interventionen durchgeführt werden, die Arbeit im HGK die natürliche Geburt fördert und die Gebärende stärkt, sich der interprofessionelle Austausch zwischen Ärzteschaft und Hebammen verbessert, der fachliche Austausch sich intensiviert und die Arbeitszufriedenheit und die positive, professionelle Selbstwahrnehmung der Hebammen steigt, um nur einige Aspekte zu nennen. Eine wünschenswerte Zustandsbeschreibung für alle Kreißsäle!

Ein weiteres Thema, neben einigen anderen, war die Überführung der Hebammenausbildung an die Hochschulen. Der Hochschulstandort in Fulda wird nicht ausreichen, wir brauchen mindestens noch zwei weitere Standorte in Hessen, um auszubilden. Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit im zuständigen Ministerium zu leisten. 

Ein Highlight der Klausurtagung war die Präsentation des Relaunchs unserer Homepage. Wir finden sie sehr gelungen und sie wird auf der Landesdelegiertentagung den Kolleginnen vorgestellt, um dann zur Endversion zu gelangen. Seien Sie gespannt!

Aktuelle Stunde im Landtag zum Thema Hebammenhilfe

8. September 2020

Am Donnerstag haben sich alle im Landtag vertretenen Fraktionen in einer aktuellen Stunde anlässlich des Gutachtens zur Situation der Hebammenhilfe in Hessen geäußert. Auf der Website der Hessenschau können Sie sich die Wortbeiträge der Vertreter/innen aller Fraktionen als Video ansehen und sich selbst einen Eindruck von der Diskussion machen. Folgen Sie einfach diesem Link: https://www.hessenschau.de/politik/landtag/landtagsvideos/2020/videos-aus-dem-landtag-debatte-um-hebammen,200903_as_04_hebammen-100.html

Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei – H.Heibel

Runder Tisch diskutiert Handlungsempfehlungen

7. September 2020

Nach Corona-bedingter längerer Arbeitsunterbrechung fand am Freitag, den 4. September 2020, der 3. Runde Tisch zum „Gutachten der Situation der Hebammenhilfe in Hessen“ in hybrider Form im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration statt. Wegen der geltenden Abstandsregeln konnten insgesamt maximal 18 Teilnehmende sich analog treffen, die anderen wurden per Telefonkonferenz hinzugeschaltet.

Martina Klenk und Susanne Otte-Seybold waren vor Ort anwesend. Auf der Sitzung kamen erstmals die Handlungsempfehlungen, die im Beirat entwickelt wurden, zur Diskussion. Das weitere Vorgehen sieht die Beauftragung des Beirates mit der Auswertung der schriftlichen Stellungnahmen zur Erstpräsentation und der weiteren Bearbeitung der priorisierten Handlungsempfehlungen vor.

Der Beirat wird in der zweiten Oktoberwoche erneut dazu tagen. Der 4. Runde Tisch ist für Anfang November geplant.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Hier finden Sie die Präsentation zum Gutachten und die Handlungsempfehlungen zum Herunterladen.

Überarbeitung des Entwurfs des Versorgungsverbesserungesetzes nötig

26. August 2020

Der Deutschen Hebammenverband e. V. (DHV) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG e. V) fordern in ihrer Pressemitteilung zum Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (Versorgungsverbesserungsgesetz – GPVG) dringend eine fachliche Überarbeitung der Fassung.

Beide Verbände verlangen, dass strukturelle Probleme in der Geburtshilfe durch das Gesetz nachhaltig gelöst werden müssten.

Um wirkliche Veränderungen herbeizuführen, seien neben der angemessenen Erhöhung der Hebammenstellen und der Anpassung an die benötigte Betreuungsrelation außerdem die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Stellenfinanzierung sowie eine grundlegende Veränderung der Finanzierung und Strukturierung für die Geburtshilfe nötig, fehlten aber bislang.

Im Gesetzentwurf seien weder das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ sowie das vom Ministerium in Auftrag gegebene IGES-Gutachten zur Beschäftigungs- und Arbeitssituation von Hebammen berücksichtigt worden.

Um die Situation in der Geburtshilfe maßgeblich zu verbessern, sei weiterhin dringend ein umfassendes Geburtshilfestärkungs-Gesetz erforderlich.

Gemeinsam haben der DHV und die DGGG deshalb eine Stellungnahme zum Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege vorgelegt.

Lesen Sie hier mehr

Jetzt registrieren für das digitale Zukunftsforum des DHV

24. August 2020

Anfang des Jahres hatte der Deutsche Hebammenverband (DHV) eine große Offensive für die Zukunft der Hebammenarbeit und eine gute Geburtshilfe unter der Überschrift „Zukunftsdialog“ angekündigt. Leider wurde das Vorhaben durch die Corona-Pandemie gebremst.

Doch der DHV lässt sich nicht stoppen!

Frei nach dem Motto „Don’t stop us now! Wir machen weiter“ lädt der DHV alle interessierten Kolleginnen zur Teilnahme am digitalen Zukunftsforum Hebammenarbeit am 5. und 6. Oktober 2020 ein. 150 Hebammen aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen sollen miteinander diskutieren.

Die Anmeldung ist bis zum 25. September möglich.

Bitte registrieren Sie sich, denn die Veranstaltung lebt von Ihrer Expertise und Ihren Erfahrungen.

Gemeinsam können wir die Zukunft in unserem Sinne und der uns anvertrauten Frauen gestalten.

Gutachten zur Hebammenversorgung in Hessen teilweise veröffentlicht

20. August 2020

Überraschenderweise hat Sozialminister Kai Klose am 20.08.2020 Teile des Gutachtens zur Situation der Hebammenversorgung in Hessen veröffentlicht. Der Landesverband der Hessischen Hebammen e.V. wurde darüber vorab seitens des Sozialministeriums nicht in Kenntnis gesetzt. In einem Gespräch mit dem Ministerium heute wurde eine enge Zeitschiene als Grund für die Panne benannt.

Runder Tisch tagt wieder

Immerhin soll am 4. September 2020 der Runde Tisch wieder tagen. In welcher Form, analog, hybrid oder rein virtuell steht noch nicht fest. Dort werden die Empfehlungen zur Verbesserung der Versorgung mit Hebammenhilfe, die im Beirat erarbeitet wurden, von der Hochschule für Gesundheit Bochum und dem Deutschen Krankenhausinstitut vorgestellt.

Der Landesverband der Hessischen Hebammen e.V. begrüßt ausdrücklich, dass die Arbeit des Runden Tischs und im Beirat weitergeht, damit zügig Maßnahmen zur Verbesserung der prekären Arbeitsbedingungen von freiberuflichen und angestellten Hebammen umgesetzt werden. Jede Hebamme, die wegen der miserablen Rahmenbedingungen ihrer Arbeit aus dem Beruf aussteigt, wird nur dann bereit sein, wieder einzusteigen, wenn sich drastische Verbesserungen auch in der Vergütung abzeichnen.

Im Koalitionsvertrag von hessischen GRÜNEN und der CDU werden den Hebammen Hilfen in Aussicht gestellt. Martina Klenk, 1. Vorsitzende des hessischen Hebammenverbandes: „Hoffen wir, dass bis zur Umsetzung nicht zu vielen Kolleginnen die Puste ausgegangen ist. „

Hier finden Sie die ersten Ergebnisse des Gutachtens auf den Seiten des Sozialministeriums Hessen

Lesen Sie mehr in den Mitteilungen an die Medien:

Pressemitteilung des Sozialministers Klose

Pressemitteilung „Die Linke“

Pressemitteilung der GRÜNEN, Kathrin Anders

CDU-Pressemitteilung, Claudia Ravensburg

Rhein-Main Extra-Tipp berichtet über Hebammen-Mangel

31. Juli 2020

Autorin Rebekka Farnbacher schildert die dramatische Situation schwangerer Frauen auf der Suche nach einer Hebamme. In dem Beitrag kommt auch Martina Klenk zu Wort, die hervorhebt, dass der Mangel im Rhein-Main-Gebiet besonders extrem ist.

Den Artikel können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.

Fortbildungen nach der Sommerpause

20. Juli 2020

Liebe Kolleginnen,

nach dem Sommer erwartet Sie ein Herbst mit spannenden Fortbildungen, im September startet endlich die Beckenbodenfortbildung mit Barbara Teubner und im Oktober gibt es für die Hebammennotfallschulung noch wenige Plätze, auch die Fortbildung mit Sven Haas zu Abrechnung und Buchhaltung in Wiesbaden könnte interessant sein.

In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayern haben wir am 4.12. einen Fachtag in Aschaffenburg geplant, kann dieser nicht in Präsenz stattfinden, gibt es für Sie die Möglichkeit, diesen Fachtag mit den Vorträgen online zu besuchen. Anmeldung ist ab Ende der Woche möglich.

Sommerliche Grüße aus dem Fortbildungsbereich

Eine der ersten Hochschulen in Deutschland: Hochschule Fulda startet im Oktober mit Hebammenstudiengang

14. Juli 2020

Hessen verfügt mit dem Hochschulstandort Fulda bereits seit Jahren über einen Modellstudiengang, der nun zum Regelstudium für Hebammen umgestaltet wird. Es ist sehr begrüßenswert, dass das so zügig umgesetzt wird.

Allerdings wird der eine Studienstandort nicht genügen. Hessen braucht mindestens noch drei weitere Hochschulen, die Hebammenkunde als Studienfach anbieten.

Die Nachfrage der Bewerberinnen übertrifft bei weitem das Angebot an Ausbildungs- bzw. Studienplätzen. Auch an ausgebildeten Hebammen mangelt es. Ohne einen dringend erforderlichen Umsetzungsplan des Landes, der gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Sozialministerium, sowie den Berufsverbänden entwickelt wird, treiben wir planlos auf einen verschärften Hebammenmangel und eine dramatische Unterversorgung von Frauen und Familien zu.

Informationsdienst Wissenschaft vom 13.07.2020

Bitter: Asklepios-Konzern übernimmt Universitätsklinikum Gießen und Marburg

8. Juni 2020

Es ist seltsam still in der hiesigen Presse rund um die Übernahme des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, welches noch dem Rhön-Konzern gehört, durch Asklepios.

Am 2. Juni gab es, einen Tag vor der außerordentlichen Hauptversammlung der Rhön-Klinikum AG, eine kleine Kundgebung des Aktionsbündnisses „Gemeinsam für unser Klinikum“ in Gießen. Das Aktionsbündnis warnt aus gutem Grund vor der Übernahme.

Asklepios ist dafür bekannt, Mitarbeitende schlecht zu vergüten, um seine Rendite durch eingesparte Personalkosten zu erhöhen. Nirgendwo in ganz Mittelhessen verdienen die Hebammen so wenig, wie im Kreißsaal des Asklepios-Konzerns in Lich. Tarifverträge gibt es keine und die Geschäftsleitung ist auch nicht willens, in Verhandlungen zu gehen. Die von Asklepios angestrebten Rendite von zwölf Prozent werden mit Sicherheit weitere negative Auswirkungen auf die Beschäftigten und letztlich die Versorgung der Bevölkerung haben.

Es wundert, dass das Kartellamt die Übernahme nicht verhindert hat, denn mit den Standorten Lich, Gießen und Marburg ist der Konzern in Mittelhessen dominant aufgestellt.

Es ist zu befürchten, dass die Zentralisierung von Abteilungen weiter vorangetrieben wird.

Ich mache mir allergrößte Sorgen um das noch dezentrale Angebot der Geburtshilfe. Die beiden Konzerne haben sich eine gute Zeit für ihr fragwürdiges Geschäft ausgesucht: Corona erschwert eine Massenmobilisation gegen die Übernahme erheblich.

Völlig unverständlich ist mir die Reaktion des grünen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit Ministerin Angela Dorn an der Spitze. In der Opposition wurde die Privatisierung der Kliniken von den GRÜNEN berechtigterweise stets scharf kritisiert. Jetzt wurde über eine Rekommunalisierung nicht mal diskutiert. Das ist traurig. Krankenhäuser sind, wie die Einrichtung der Feuerwehr, Teil der Daseinsvorsorge und sollten nicht Gewinnerwirtschaftung zum Ziel haben.

Leider ist die Gelegenheit, die beiden Universitätskliniken wieder ans Land zu überführen, nicht genutzt worden. Die Fehlentwicklung geht weiter.

Linksfraktion Hessen vom 04.06.2020

Piratenpartei Hessen vom 29.04.2020

Tagesschau.de vom 26.05.2020

Finanzen. de vom 03.06.2020

Frankfurter Rundschau.de vom 26.04.2020

Gesundheitsministerium will Förderprogramm für Hebammenstellen umsetzen

4. Juni 2020

Martina Klenk, 1. Vorsitzende des Landesverbandes der Hessischen Hebammen zum geplanten Förderprogramm des Bundesgesundheitsministeriums:

„Bevor wir uns über mehr Personal freuen, das tatsächlich in den Kreißsälen dringend benötigt wird, muss man den Subtext dieses Vorhabens lesen. Der Plan ist, mehr Hebammenstellen in größeren Geburtsstationen zu schaffen. Aha. Die Zentralisierung wird weiter vorangetrieben.

Die Geburtshilfe in Großkliniken mit Megakreißsälen kann jedoch nur gut gelingen, wenn ihre Ausrichtung frauen- und familienfreundlich ist, wenn die Förderung der normalen Geburt die gemeinsame geburtshilfliche Philosophie darstellt, die Hebammen dort ihre Berufstätigkeit verlässlich planen können und es Zeit für ein Privatleben gibt, die Vergütung der Verantwortung eines zudem systemrelevanten Berufes entspricht und ein gutes Leben ermöglicht.

Die Kolleginnen in den Kreißsälen haben es echt verdient, dass endlich etwas unternommen wird, um die Dauerbelastung zu lindern. Aber 0,5 Planstellen auf 500 Geburten pro Jahr zusätzlich als Maßnahme wird verzischen, wie der Regentropfen auf dem Boden einer Salzwüste. Da muss mehr passieren, denn das Problem ist komplex.

Schon jetzt gibt es offene Planstellen, vor allem in Großkrankenhäusern, die sich nicht mit Hebammen besetzen lassen.

Die Rahmenbedingungen müssen sich insgesamt ändern und dazu gehört auch die Abschaffung der strukturellen Gewalt in den Kliniken.“

Lesen Sie hier den Beitrag des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) zum Thema

dpa-Interview mit Martina Klenk: Hebammen im Krisenmodus – Probleme mit Masken gegen Corona

2. Juni 2020

Die Corona-Krise hat viele hessische Hebammen in Existenznot gebracht, insbesondere Frauen, die vor allem Kurse zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung anbieten, hätten auf Online-Angebote umsteigen müssen, um weiter Einnahmen zu haben.

Das sagte die Erste Vorsitzende des Landesverbands der Hessischen Hebammen, Martina Klenk, der Deutschen Presse-Agentur im Interview.

Zwar gebe es inzwischen die Möglichkeit, Schwangere und junge Mütter wieder in Kursräumen zu betreuen, doch wegen der Abstandsregeln sei fraglich, ob dies wirtschaftlich sei. „Wir sind im Krisenmodus“, so Martina Klenk.

Beim zuständigen Sozialministerium in Wiesbaden seien zudem bei der Zuteilung von Schutzausrüstung wie Masken und Desinfektionsmittel die Hebammen außen vor gelassen worden. Für Wochenbettbesuche mussten zunächst handgenähte Mund-Nasen-Schutze eingesetzt werden.

Lesen Sie hier mehr:

welt.de vom 31.05.2020

RTL.de vom 31.05.2020

web.de vom 31.05.2020

Telefonkonferenz mit Wissenschaftsministerum: Hebammen an die Hochschulen

26. Mai 2020

„Neben dem täglichen Corona-Krisenmanagement mit hohem Beratungsbedarf von Kolleginnen und Behörden, muss an anderen Themen dringend weiter gearbeitet werden. Dazu gehört die Überführung der Hebammenausbildung an die Hochschulen.

Der seit langem feststehende Termin mit der hessischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, fand schlussendlich anstelle im Ministerium per Telefonkonferenz statt. Im Vorfeld war es mir wichtig, die hessischen Hebammenschulen darum zu bitten, eine Sprecherin zu benennen, die zukünftige Termine mit der Ministerin gemeinsam mit mir weiter wahrnimmt und im Beirat Hebammenversorgung ebenfalls die Sichtweise der Hebammenausbildung vertritt. Karin Huhn-Knäbe von der Hebammenschule in Marburg hat diese Rolle freundlicherweise übernommen. Am Runden Tisch wird Tina Lochner die hessischen Hebammenschulen vertreten.

Finanzierung sichergestellt – zügige Umsetzung nötig

Es ist mir sehr daran gelegen, dass die Lehrerinnnen für Hebammenwesen ihre Expertise in den anstehenden Überführungsprozess einbringen und als unmittelbar Betroffene ihre Einschätzung dazu abgeben können.

An der Telefonschalte haben außer Staatsministerin Dorn, Frau Huhn-Knäbe und mir Caroline Wolff in Vertretung von Christoph Gädeke (Abteilung III Hochschulen und Forschung des Ministeriums) teilgenommen. Themen waren die Finanzierung der hochschulischen Hebammenausbildung, Anzahl und Lokalisation der Studienstandorte, die Praxiseinsätze, die personelle Ausstattung der Hochschulstandorte insbesondere im Hinblick auf die Vorgaben des Hebammengesetzes und die Finanzierung der Studienvergütung. 

Laut Staatsministerin Dorn ist es in Hessen über den Hochschulpakt gelungen, die Finanzierung der hochschulischen Hebammenausbildung überhaupt sicherzustellen. Diese Hürde ist genommen. Alles weitere muss jetzt zügig umgesetzt werden. Und da liegt viel Arbeit vor uns!

Bildung einer Arbeitsgruppe im Ministerium

Der Landesverband der Hessischen Hebammen e.V. und die hessischen Hebammenschulen wollen den Prozess mit ihrer Expertise gerne unterstützen und so haben wir die Bildung einer Arbeitsgruppe im Ministerium für Wissenschaft und Kunst angeregt, um alle anstehenden Aufgaben gut zu bewältigen. Staatsministerin Dorn hat uns einen Folgetermin mit Christoph Gädeke in Aussicht gestellt. In Vorbereitung werde ich alle wesentlichen Fragestellungen schriftlich festhalten, damit ein Plan erstellt werden kann, wie die Gesetzes- und EU-konforme Ausbildung künftig sichergestellt werden kann.

Im Nachgang des Gesprächs mit Statsministerin Dorn gab es eine Telefonkonferenz der hessischen Hebammenschulen, an der ich als Gast teilnehmen durfte. In sämtlichen diskutierten Punkten herrschte Übereinstimmung.

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Jahrhundertprojekt Überführung der Hebammenausbildung an die Hochschule meistern werden.“

Herzliche Grüße,

Martina Klenk

1. Vorsitzende des Landesverbandes der Hessischen Hebammen e.V.

Internationaler Hebammentag in Corona-Zeiten: Gemeinsam sind wir stark in der Krise

5. Mai 2020

„Keine Kundgebungen auf dem Rathausplatz, keine Informationsstände in der Fußgängerzone, keinen Tag der offenen Tür im Geburtshaus, all das, womit früher der 5. Mai als Internationaler Hebammentag begangen wurde, fällt in diesem Jahr aus. Corona setzt Maßstäbe. Alles ist anders. Aber gemeinsam sind wir stark in der Krise. Und es zeigt sich deutlich, welche Berufe das Überleben sichern und systemrelevant sind. Wir Hebammen gehören eindeutig dazu.

Der Vorstand des Landesverbandes der Hessischen Hebammen erweist allen Kolleginnen den größten Respekt für ihren Einsatz für Frauen und Familien in diesen herausfordernden Zeiten, der zum Teil unter Gefährdung ihrer eigenen Gesundheit stattfindet.

Wir wünschen Ihnen und uns, dass wir die Corona-Pandemie gut überstehen, und dass die Erkenntnisse, die wir durch die Krise gewinnen hernach nicht im globalisierten turbokapitalistischen Getöse untergehen. Klatschen allein genügt nicht.“

Ihre Martina Klenk, 1. Landesvorsitzende

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) zum Hebammentag

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