Wichtiger Hinweis: Wir überarbeiten derzeit unser Webangebot. Daher stehen einige Informationen nur eingeschränkt zur Verfügung. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ankyloglossie (kurzes Zungenband)

Ankyloglossie – zwischen Diagnostik, Behandlung und Traumatisierung: Wie weit reicht unsere Verantwortung?

Das Thema Zungenband begegnet uns in der Begleitung von Mutter und Kind zunehmend häufiger – und stellt uns gleichzeitig vor viele Fragen.

Was genau ist eine Ankyloglossie?
Wie unterscheiden wir anteriores und posteriores Zungenband?
Welche Bedeutung haben orale Anatomie, Muskulatur und Zungenfunktion?
Welche Symptome können tatsächlich auf eine funktionelle Einschränkung hinweisen – und welche anderen Ursachen müssen wir differenzialdiagnostisch berücksichtigen?

In dieser Fortbildung schauen wir zunächst auf die fachlichen Grundlagen: Anatomie und Funktion, Symptomatik, Differenzialdiagnostik und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

Doch wir wollen weitergehen.

Denn hinter jeder Diagnose stehen eine Mutter, ein Kind und eine Beziehung. Gerade bei Neugeborenen und jungen Säuglingen stellt sich deshalb auch die Frage: Was bedeutet Schmerz? Wie nehmen Kinder Schmerzen wahr? Was passiert im Körper eines Neugeborenen unter Schmerz und Stress? Und welche Auswirkungen können schmerzhafte Erfahrungen auf das weitere Erleben haben?

Wir beschäftigen uns mit dem Begriff Trauma und der Frage, unter welchen Umständen eine medizinisch notwendige oder als notwendig empfundene Intervention für Mutter oder Kind zu einer belastenden oder traumatischen Erfahrung werden kann.

Dabei nehmen wir auch die frühe Beziehung in den Blick:
Was kann dazu führen, dass Bindung erschwert oder unterbrochen wird? Welche Rolle spielen Angst, Schmerz, Überforderung und das Erleben der Eltern? Und wie können wir als Fachpersonen dazu beitragen, Sicherheit, Beziehung und Vertrauen auch in schwierigen Situationen zu erhalten?

Im Mittelpunkt steht deshalb nicht nur die Frage:

„Was können wir tun?“

Sonderm auch:

  • „Wie tun wir es – und was bewirkt unser Handeln bei Mutter und Kind?
  • Gemeinsam wollen wir Wissen vertiefen, Perspektiven erweitern und miteinander ins Gespräch kommen.
  •  Denn zwischen Diagnostik und Behandlung steht immer ein Mensch – und manchmal eine ganze Familie.

    Wie weit reicht unsere Verantwortung?

Referentin:

Katrin Bautsch, examinierte Still- und Laktationsberaterin IBCLC, entwicklungsfördernde Neonatalbegleiterin und Geburtsvorbereiterin (GfG) Kinderkrankenschwester

 Sandra Crone , examinierte Kinderkrankenschwester,Still- und Laktationsberaterin IBCLC, Entwicklungsfödernde Neonatalbegleiterin EFNB, Heilpraktikerin im Bereich Psychotherapie

Fortbildungsstunden: 8 Stunden á 45 Minuten im Bereich Fach- und Methodenkompetenz

Teilnahmekosten * bei Frühbuchung – / Normalpreis

Juwehen und junge Hebammen LVHH oder andere Landesverbände DHV* 75,-€ / 90,-€

Mitglieder LVHH oder andere Landesverbände DHV* 120-€ / 140,-€

NICHT-DHV: * 140,-€ / 155,-€

Termin:
04.12.2026 Uhr
Uhrzeit:
9.00-16.30
Veranstaltungsart:
Online
Ort:
online
Jetzt buchen https://pretix.eu/lvhh/VA-2026-25/